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Papageno

Wir befinden uns in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In Wien hat sich ein neuer “Singspieltyp” etabliert, die Wiener Kasperl- und Zauberoper. Dabei handelt es sich um meist sehr aufwendige Inszenierungen, bei denen Fabelwesen, Geister, Feen, Zauberer und wilde Tiere von guten und bösen Mächten beherrscht das Publikum begeistern. Das Grundthema aller Kasperl- und Zauberopern ist eine verstrickte, problemreiche Romanze, in der am Ende immer die Liebe über alle Hindernisse hinweg siegt!

Die genaue musikalische Entstehungsgeschichte (W. A. Mozart) sowie die Entwicklung des Librettos (Schikaneder) sind nur lückenhaft dokumentiert. Was wir wissen ist, dass W. A. Mozart und Emmanuel Schikaneder eine Meisterleistung erbracht haben, die von Anfang an von Erfolg getragen wurde.

In der Zauberflöte wird der Vogelfänger Papageno mit seinem Freund Tamino von der Königin der Nacht beauftragt, Prinzessin  Pamina, die vom bösen Fürsten Sarastro entführt wurde, zu retten. Sarastro erlegt ihnen drei  schwere Prüfungen auf, die sie bestehen müssen, um Pamina zu befreien und damit Papageno endlich seiner Papagena begegnen kann. Nur mit Hilfe der Zauberflöte und des magischen Glockenspiels gelingt es ihnen, die schweren Prüfungen zu bestehen.  In Wirklichkeit wollte aber die Königin der Nacht den Tempel zerstören und Sarastro hat Pamina nur entführt, um sie vor der bösen Königin zu bewahren.  Sarastro führt  Tamino und Pamina in den Kreis der Eingeweihten ein.


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