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Parsifal – Eine Geschichte um die Gralslegende
Eine Geschichte um die Gralslegende die zu langen, durchaus
philosophischen, religiösen Diskussionen anregen kann. Eher zufällig bin ich in
der letzten Woche in die Wiener Staatsoper gegangen und habe eine phantastische
Inszenierung der Regisseurin Christine
Mielitz erleben dürfen, mit einer hochkarätigen Besetzung (u.a. Petra Lang als
überragende Kundry). Ein wunderbarer Opernabend, jedem zu empfehlen, der gerne
in die mystische Gedanken- und Tonwelt Wagners eintaucht. Parsifal „ der reine
Tor“, ist durch seine unvoreingenommene Art (er wurde von seiner Mutter aus
Angst zu einem Unwissenden erzogen) derjenige Mensch, der Amfortas, den Hüter
des heiligen Grals, wieder heilen kann. Dieser hatte durch den heiligen Speer,
demselben Speer, mit dem Jesus am Kreuz durchbohrt worden war, eine Wunde
zugefügt bekommen, die nur durch eben diesen Speer wieder geheilt werden kann.
Hier die ganze Geschichte zusammenzufassen würde den Rahmen sprengen. Wer
interessiert ist, kann in jedem Opernführer oder unter folgendem Link den
Inhalt nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Parsifal.
Interessant jedenfalls der Gedanke: Amfortas als Sinnbild des Leidens eben
durch den Willen nach… das Streben nach… dem Suchen nach… und Parsifal als
Erlöser durch „kindliche“ Unwissenheit, Reinheit und später durch bewußte
Verneinung des Willens und hier insbesondere durch Entsagung und Keuschheit.
Mitposten erwünscht.












