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Wie man am besten Gäste verwöhnt…

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Wie man am besten Gäste verwöhnt…

Die enthusiastischen Modulschüler üben schon ein mal, an der Hotelleitung, wie man am besten Gäste verwöhnt…

Nachdem wir eine ausführliche Tour durch alle Etagen des Hotels gemacht hatten, konnten wir uns für ein paar Minuten in einem Bett ausruhen und uns von 31 Schülern umsorgen lassen… ;-)

Wir freuen uns schon sehr darauf, unseren Gästen das gleiche Vergnügen bescheren zu können!

  1. Martina Richard sagt:

    Liebe Modulaner

    danke für euer Engagement und die Bereitschaft, das Hotel Papageno zu leiten. Wir freuen uns.

  2. Die Einteilung steht, der Schulungsplan ist fixiert.

    Viel Spaß und alles Gute wünscht

    Martina Richard

  3. Modul-Schüler führen Hotel
    23.02.2010 – 16:26
    Hotelleitung vertraut Studenten© Hotel PapagenoHotelleitung vertraut Studenten

    Einem besonderen Praxistest haben sich am 22. Februar Studenten des Tourismus-Kollegs Modul in Wien gestellt: 35 Mädels und Burschen übernahmen das Hotel Papageno im Bezirk Wieden für zwei Tage. Die Mitarbeiter samt Geschäftsführung und Haustechniker urlauben einstweilen in Prag und genießen den jährlichen Betriebsausflug.

    Auf die Finger schaute den Junior-Fachkräften das “Playmate of the Century” Gitta Saxx, die als Ehrengast oder besser gesagt “Hotelkritikerin” für eine Nacht in das Papageno eingeladen wurde. Das Ex-Model war von den bemühten 27 jungen Frauen und acht Burschen angetan: “Ich bin selten so herzlich empfangen worden wie hier”, schwärmte Saxx vor Journalisten. “Man merkt schon, dass es für sie ein kleines Abenteuer ist.” Die Nervosität der Studenten sei zwar spürbar, aber “da leidet die Qualität nicht darunter”.

    An ihrer Aufgabe fand Saxx sichtlich gefallen: “Mein Traumberuf wäre eigentlich Hotelkritikerin.” Dabei dürfe man um die Welt reisen und entwickle einen kritischen Blick für Details wie staubige Ecken und schlecht positionierte Seifenspender, zeigte sich die Deutsche ganz in ihrem Element. “Ich finde es wichtig, dass die Betten gut sind und das Zimmer sauber.” Das Alles-Entscheidende ist laut dem Ex-Model aber das Ambiente und die Stimmung: “Wenn die Seele eines Hotels stimmt, ist es vielleicht halb so schlimm, wenn irgendetwas nicht da ist.” Ein nicht funktionierender Fön sei so gesehen weniger dramatisch als kühles, unmotiviertes Service-Personal.

    Improvisationstalent gefragt

    Dass es ihnen an Engagement und auch Einfallsreichtum nicht mangelt, stellten die Studenten an ihrem ersten Tag rasch unter Beweis: Ein Gast entdeckte beim Zähneputzen am Vormittag einen “Wasserrohrbruch”, berichtete die junge Crew über ihren ersten “Prüfstein”. Nach der raschen Umbuchung auf ein anderes Zimmer wurde das Problem – ein Leck im Abflussrohr – von den Schülern binnen 20 Minuten selbst gelöst. Da der Haustechniker ebenfalls in Prag weilte, wurde das freiliegende Leitungsstück kurzerhand selbst ausgetauscht.

    Die Studenten haben bis einschließlich 23. Februar sämtliche Aufgaben von der Rezeption über das Frühstücksservice bis zum Nachtdienst übernommen und sind damit für mehr als 75 Gäste pro Tag verantwortlich. Am 23. Februar soll das Hotel zu 100 Prozent ausgelastet sein.

    “Bis jetzt hat alles gut funktioniert”

    Abgehalten wurde das Projekt heuer zum zweiten Mal. “Bis jetzt hat alles gut funktioniert”, zog Neo-Rezeptionistin Charisma Sattler (20) am 22. Februar eine Zwischenbilanz. Etwas Angst, dass bis zur Rückkehr des Personals am 24. Februar etwas schiefgeht, hat der eine oder andere Student aber doch. “Dadurch, dass man nicht so viel Erfahrung hat, ist die große Herausforderung, dass man plötzlich vor dem Gast steht und nicht mehr weiter weiß”, meinte Sattler. Projektleiter Mathieu Memelstein fürchtete hingegen eher “dass es einen Feueralarm gibt”.

    Grundsätzlich müsse man sich einfach auf alle Situationen vorbereiten, betonte der 25-Jährige. “Es geht schon ein bisschen um das Improvisieren, wenn man im Hotelbereich ist.” Damit sie gewappnet sind, wurden die Studenten zweieinhalb Wochen – auch direkt im Hotel geschult. Diese Maßnahme schien am 22. Februar bestens zu funktionieren: “Bis jetzt hat noch niemand erkannt, dass wir Schüler sind. Die halten uns alle für Mitarbeiter des Hotels”, strahlte Sattler, die wie ihre Kollegen leicht sichtbar eine Modul-Uniform trägt.

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